Donnerstag, 27 Juni 2013 14:32

Prüfung zum Kaufmann/frau für Dialogmarketing

Auch in diesem Jahr, war ich im Prüfungsausschuss für das Berufsbild Kaufmann/frau für Dialogmarketing.

Unabhängig von der durchgeführten Prüfung und dem damit getesteten Wissen der Ausbildenden, muss man sich in solch einer Situation selbst auf den Prüfstand stellen.

Viel Gelerntes, viele Begrifflichkeiten aber auch Statistiken sind scheinbar unwiederbringlich in meinem Gehirn verschütt gegangen. Ganz einfache Grafiken zu verschiedenen Statistiken sind gar nicht mehr abrufbar. Warum ist das denn so?

Wir haben doch alle mal unheimlich gebüffelt und konnten theoretisches Wissen schnell abrufen.

Heute sieht das ganz anders aus. Mein Gehirn scheint eingeteilt. So ziemlich genau in vier Teile.

  • Muss ich wissen
  • Könnte ich wissen
  • Will ich nicht wissen
  • Brauch ich nicht zu wissen, muss ich nur nachschlagen oder: Frag ich mal Frau Google.

Immer häufiger ertappe ich mich, dass die drei zu letzt genannten meine Lieblinge geworden sind.

Wir haben es einfach einfach. Das haben wir in den letzten Jahren gelernt. Unsere Jugend kennt es gar nicht anders. Wissen holt man sich aus dem Internet, das leben uns sogar unsere Politiker vor.

Zur Prüfung sieht die Welt aber anders aus, da muss das Wissen sitzen. Die Frage; fragen wir mal Frau Google stellt sich nicht. Hier zählt nur abrufbares Wissen. Und da scheitert der eine oder andere dann ganz oder teilweise.

Im Übrigen, ich bin über die 7 P’s des Marketings gestolpert. Mir sind nämlich nur 4 eingefallen.

Daniela Laurien