Dienstag, 24 Februar 2015 11:22

Impfpflicht? Ja oder Nein?

Ein Kind verstarb an den Masern. Das hört sich erst einmal sehr schlimm an. Schnell sind wir der Meinung, wir sollten die Impfpflicht wieder einführen. Also der Staat soll bestimmen.

Aber so einfach ist es dann doch nicht. Es gibt ja nicht ohne Grund Gegner der Impfpflicht.

Man darf bei aller Wut über das vergeudete Menschenleben nicht vergessen, es gibt auch Opfer bei Impfungen, mit teilweise sehr schweren Folgen.

Kann sich der Staat also einfach herausnehmen über unsere Meinung hinweg zu bestimmen?

Gibt es vielleicht auch Alternativen?

Als meine Kinder noch klein waren, gab es Pflichtimpfungen. Masern, Pocken, Keuchhusten, Kinderlähmung, Diphtherie und Wundstarrkrampf. Die Röteln-, Ziegenpeter- und Windpockenimpfung bekamen die Kinder erst, wenn sie diese Kinderkrankheiten nicht durchlebt hatten. In der Regel (so glaube ich) mit 13 Jahren. Und nach Antikörpern wegen der Röteln hat man immer bei Feststellung einer Schwangerschaft gesucht.

Persönlich finde ich diese frühere Regelung nicht schlecht. Meine Meinung ist, der Körper sollte, wenn möglich, eigene Antikörper bilden. Dennoch, manche Krankheiten muss man einfach nicht haben.

Daniela Laurien